Januar - September - Altes Amtsgericht Petershagen

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Januar - September

Veranstaltungen > Rückblicke > Das war 2016

Rückblick auf Veranstaltungen des Vereins

und andere interessante Darbietungen

Januar bis September


Dienstag, 27. September - 19:00 Uhr
Chawa Lilith Band
"Tradition und Pop-Balladen"
Die seit 2012 auftretende Band spiel neben Cover-Versionen von Alanis Morissette bis Elvis Presley auch eigene Arrangements und traditionelle jüdische Volkslieder auf hebräisch oder jiddisch. Die Sängerin und Gittaristisn Chawa Lilith gibt mit ihrer kräftigen Soulstimme "den Ton an" und das Publikum darf mitsingen und mitklatschen.   
Neugierig? Dann finden Sie hier Hörproben der Band.
Eine Veranstaltung von Child Survivors Deutschland e.V. • Überlebende Kinder der Shoah
und der AG Alte Synogoge Petershagen
Das war ein großartiges Konzert!
Foto: Dr. Dietmar Meier, WiP

Der Pressebericht dazu

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Samstag, 24. September - 19:30 Uhr
Die Poetry-Slam-Pemiere in Petershagen
"Ein Wettkampf um den begehrten Siegerpokal"
 
Poetry-Slams sind Kult.
Überall in Deutschland gibt es Veranstaltungen, die immer bis zum letzten Platz ausverkauft sind.
Nun kommt Poetry-Slam auch ins Alte Amtsgericht nach Petershagen!
Poetry-Slam ist ein literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb von fünf Minuten dem Publikum vorgetragen werden. Eine Jury und die Zuschauer bewerten sowohl den Inhalt der Texte als auch die Art des Vortrags.
Die Grundidee ist es, Texte nicht nur zu lesen, sondern ihnen zum Beispiel durch schreien, flüstern, jaulen oder keuchen eine eigene Note zu geben und ihnen gewissermaßen Leben einzuhauchen, das bei traditionellen Lesungen manchmal fehlt. 
Inhaltlich und formal gibt es keine Vorgaben. Auf Slam-Bühnen sind alle Formen moderner Literatur und Sprachkunst, von klassischer oder moderner Lyrik über Kabarett, Comedy bis zu Prosa erlaubt.
In Petershagen werden 10 junge Leute auftreten.
Mehrere von ihnen haben einen Kurs bei Peter Küstermann belegt. Er ist Poetry-Slam-Master im Mindener Kulturzentrum BÜZ und hat große Erfahrungen mit dieser Kunstform. 
Am 24. September moderiert er zusammen mit Marie Krumnow (15 Jahre) diesen
Petershäger Premiere-Slam.
Und den sollten Sie sich nicht entgehen lassen!
Mit dabei aus Petershagen sind u.a. Jo Opitz, die an diesem Tag mit ihren 13. Geburtstag feiert, Cira Busse und Ronja Lobner.
Weitere Slammer reisen zu dieser Premiere extra nach Petershagen an. 
Wer hätte das gedacht?
Ein bisschen haben wir schon gezittert. Keiner konnte so richtig abschätzen, wie das Experiment Poetry-Slam ausgehen wird. 
Und dann die Überraschung. Der Saal des Alten Amtsgerichts war voll und die Stimmung großartig! Was die Teilnehmerinnen uns Zuschauern geboten haben, war mehr als beeindruckend! Ihnen allen sei herzlich gedankt! Ein Dank geht auch an den Slam-Master Peter Küstermann und Dr. Christoph Andreas Marx, die die Schülerinnen auf dieses Ereignis vorbereitet haben.

Ein Rückblick von Dr. Christoph Andreas Marx

Petershagen, Samstag, 24.09.2016, 19.30 Uhr: Im Saal des Amtsgerichts ist kein Stuhl mehr frei. Rund hundert Gäste sind gekommen, um den ersten Petershäger Poetry-Slam zu erleben. Der Mindener Slam-Master Peter Küstermann und die versierte Slamerin Marie Krumnow führen durch den Abend und sorgen von Beginn an für gute Laune. Zwölf Schülerinnen des Gymnasiums Petershagen haben sich ein Herz gefasst: Sie werden heute auftreten, auf der Bühne ihren eigenen Text „performen“. Eine Woche zuvor haben sie in einem Projekt am Gymnasium mit Peter Küstermann gelernt, worauf es ankommt. Fünf Minuten haben sie Zeit, mit allen rhetorischen und schauspielerischen Mitteln die Jury zu überzeugen. Sieben Experten werden ihren Auftritt beurteilen, darunter auch Petershagens zweite Bügermeisterin Helga Berg. Pünktlich geht es los, und unter wohlwollendem, oft tosenden Applaus machen die Mädchen ihren Auftritt. Und sie machen es alle sehr gut: Jördis Kunze, Alayah Meyer-Nordhorn, Cira Busse, Emily Biskup und Nora Ruppel, Merle Büsching, Jo Opitz, die heute Geburtstag hat, Johanna Philipps, Josefine Belte, Madita Heineking, Imke Boysen und Ronja Lobner. Nach 90 Minuten steht fest: Zwei müssen noch einmal auftreten, sie haben die meisten Punkte erreicht: Ronja Lobner und Alayah Meyer-Nordhorn. Das Jury-Urteil fällt nach dieser zweiten Runde denkbar knapp aus: Ronja Lobner holt den Pokal, ist Siegerin des ersten Petershäger Poetry-Slams. Helga Berg gratuliert als stellvertretende Bürgermeisterin den Slamerinnen. Sie alle waren großartig. Ein Riesenapplaus vom Publikum ist der Schlusspunkt einer mitreißenden Veranstaltung. Und auch Georg Klingsiek vom Förderverein Altes Amtsgericht Petershagen ist begeistert: Das wollen wir gerne wiedersehen.

Der Slam-Master Peter Küstermann führt Regie
zusammen mit Marie Krumnow
Der Pressebericht dazu

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Die Presseberichte dazu: MT und PA

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Das Altstadtfest 2016
Impressionen von Karolin Lampe
Freitag, 26. August - 20:00 Uhr
Belcantolino - Benjamin Sazewa
"Gruppenkaraoke"
In lockerer und gemütlicher Atmosphäre (wie bereits am 1. Mai) trifft sich Jung und Alt um gemeinsam Gassenhauer, Schlager und Pop-Songs zu singen.

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Dienstag, 23. August - 19:30 Uhr
Jutta Lindner
"Gladiator am Rollator"
Jutta Lindner, Kabarettistin und Autorin aus Saarbrücken, verkörpert die zurzeit bekannteste (Bühnen-)Oma Deutschlands: "Oma F.R.I.E.D.A." Seit März 2010 stand sie in dieser Rolle mit ihren Solo-Kabarett-Programmen fast 900 Mal auf der Bühne. Sie arbeitete 24 Jahre im Pflegedienst, bis Oktober 2009 an der Uniklinik Homburg. 
Im August unternimmt Jutta Lindner eine "kabarettistische Wanderung" von der Werraquelle bis zur Wesermündung. Dabei wandert sie täglich eine Strecke zwischen 15 und 25 Kilometer zu ihrem Etappenziel. Das wird am 23. August das Alte Amtsgericht in Petershagen sein. 
Dabei braucht die mopsfidele Oma ihren Rollator nicht als Gehhilfe, sondern als rollende Damenhandtasche. Und sie weiß Mut zu machen: "Bedenkt Seniorinnen, auch wenn die Zähne nicht mehr echt sind, Frau hat immer noch Biss!" Dies und mehr will sie in ihrem humoresken "Fortbildungskurs" für Seniorinnen und alle, die es werden (wollen), vermitteln.
Wow! Mit so einem vollen Haus hatten wir nicht gerechnet. Ja, um es mal salopp zu sagen: "Die Hütte war voll!"
Und mehr als das, denn die bereitgestellten Plätze haben nicht gereicht und wir mussten noch Stühle dazu stellen.
Wir freuen uns, dass so viele Besucher gekommen sind und sagen allen Gästen: "Vielen Dank!"

Oma Frieda, die auf ihrer Werra-Weser-Wanderung auch im Alten Amtsgericht Station gemacht hat, gab dem Publikum Tipps, wie man als Seniorin oder Senior schmerzfrei durchs Leben kommt.
Älter wird man von alleine, aber daraus muss man etwas machen! Und dazu gehört Bewegung. Da reicht es nicht, wenn man Oma Frieda nur zuschaut, wie sie im Trockenen mit einer Pool-Nudel "kämpft"!   
Mitmachen bei Gymnastikübungen war angesagt. Und das Publikum kam dieser Aufforderung - wie man sieht - nur allzu gerne nach.

Und – ganz wichtig – Freude gehört zum Seniorenleben. Die erreicht man schon am frühen Morgen, wenn man in den Spiegel schaut – und sich dabei die Mundwinkel nach oben zieht. Was gibt es schöneres, als einen Menschen, der einem freundlich zulacht? Und dann geht's ans Frühstück. Da man im Seniorenalter schon mal etwas vergisst, sollte man bei dem, was man is(s)t, einen Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum werfen. Aber auch das Problem des Verderbens kann man mit einer gewissen Gelassenheit angehen. Hauptsache die Preisangabe ist nicht mehr in DM.

Im Seniorenclub tauschen besonders die Seniorinnen gerne Erfahrungen aus, z.B. die mit den Gewichtsproblemen. Da isst man schon Seniorenportionen und der Zeiger der Waage geht trotzdem immer weiter nach rechts. Doch auch das lässt sich erklären, wie eine der betroffenen Damen zu berichten weiß. Sie benutzt ein Haarschampoo mit der Aufschrift "Macht ... füllig". Sie macht bei der Anwendung nur einen Fehler, bleibt zu lange unter der Dusche und lässt das Schampoo minutenlang über ihren Körper fließen. Tja ...

Das waren schon herrliche Geschichten, die die Besucher da erfahren haben und man kann nur all diejenigen bedauern, die nicht dabei waren. Ach ja, fast hätte ich es vergessen, Oma Frieda wurde auch politisch. Na klar! Und da durfte natürlich unsere Kanzlerin nicht fehlen. Die freut sich auf dem gezeigten Foto fast so wie die Gäste der Kabarettveranstaltung "Gladiator am Rollator". 
Übrigens, wenn Sie Oma Frieda mal für eine Feier "mieten" möchten, ist hier die Kontaktadresse:
Oma Frieda komm! Ach ne, so muss es heißen: www.oma-frieda.com
Telefon: 0173 152 10 24
Mail: jutta@resonanz-theater.de
Sonntag, 26. Juni - 16:00 Uhr
Marionettentheater TraumFleck
"Der Traum"
Kindertheater
Das Theater "TraumFleck" ist mit seiner Bühne bereits seit 11 Jahren unterwegs und begeistert kleine und "große" Kinder von 3 bis 88 Jahren. Die Fäden zieht die Puppenspielerin Pamela Fleck. Sie lässt die Puppen tanzen und spannt ihre phantastische Welt auf. Programme und Marionetten sind in Eigenregie entstanden.
Pauline begegnet in ihrer Traumwelt einer merkwürdigen Waldfigur. Sie muss ein Rätsel lösen, um ihr Geheimnis zu lüften. 
Ein bunter spannender Traum, der mit Hilfe der Kinder überraschend endet.

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Das war eine großartige Veranstaltung im vollbesetzten Saal des Alten Amtsgerichts. Bernd Gieseking hat sein Publikum begeistert mit seinen Geschichten von "alten", jung gebliebenen Männern. Und was heißt schon alt? 50 ist doch kein Alter, auch wenn der Körper der Seele schon manchmal etwas hinterherhinkt. Und ein Blick zurück in die Jahre um die 30 und davor zeigt: es war wunderbar. Und Man(n) fragt sich immer wieder, wie habe ich das alles geschafft, ohne Smartphone und Thermomix? 
Es waren humorvolle und auch nachdenkliche Geschichten, die da erzählt wurden. Möge Bernd Gieseking noch viele Menschen begeistern und davon überzeugen, dass man nie zu alt ist!

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Und hier ein Rückblick:

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